Finanzen

Die wichtigste Aufgabe wird sein die Einnahmen und Ausgaben im städtischen Haushalt wieder in Einklang zu bringen. Es kann auf Dauer nicht sein, dass wir uns damit abfinden, dass mehr Geld ausgegeben als eingenommen wird.

Wenn die Einnahmen nicht ausreichen um die Ausgaben zu decken, muss gespart werden.
Das ist immer schmerzlich, denn es müssen dann Standards heruntergefahren werden und Investitionen müssen verschoben werden oder es müssen günstige Lösungen gefunden werden.



Wenn uns dies nicht gelingt, wird der Schuldenberg sich weiter erhöhen. Das nimmt uns heute den finanziellen Handlungsspielraum und belastet zukünftige Generationen. Wir werden uns als FWG weiter dafür einsetzen, dass das Ziel der Verringerung der Verschuldung bei den anstehenden Entscheidungen nie vergessen wird. Das heißt aber nicht, dass wir uns jeder Ausgabe verweigern, wie es uns eine Fraktion im Rat derzeit vormacht.

Es werden auch weiterhin Investitionen nötig sein, um die Attraktivität der Stadt zu erhalten.
Wir werden aber weiterhin jede Planung auf den Prüfstand stellen und nach „nötig?“, „sinnvoll?“ „kostengünstig?“ prüfen und dann in Ruhe entscheiden.

Wir zaubern deshalb nicht im Wahlkampf zur letzten Sitzung vor der Wahl einen Antrag zur kompletten Überplanung des Erholungsgebietes Feldmark aus dem Hut. Ein Gesamtkonzept ist sicher sinnvoll. Aber warum sofort einen externen Planer beauftragen?

Zunächst müssen wir als Rat und die gesamte Bürgerschaft uns darüber klar sein, was wir wollen.
…und wenn ein Gesamtkonzept erstellt werden soll, wäre es sicher sinnvoll gewesen den Bau des Parkplatzes am Silberfuchs zurückzustellen und in das Konzept einzubeziehen.
….und wie die CDU die von ihr noch vor wenigen Wochen geforderte Umgehungsstraße am Rande des Erholungsgebietes in das Konzept einfließen lassen wird, darauf sind wir gespannt.

An einem Ziel zum Thema „sparen“ und „Bürgerfreundlichkeit“ werden wir weiter arbeiten:

Verschieben des Beginns der Sitzungen in den frühen Abend, um die Zahlung von Verdienstausfall für die Rats- bzw. Ausschussmitglieder zu vermeiden - Stichwort "Sparen" - und um allen Interessierten den Besuch der öffentlichen Sitzungen nach Feierabend zu ermöglichen - Stichwort "Bürgerfreundlichkeit" –
In Gesprächen mit interessierten Bürgern haben wir erfahren, dass der frühe Sitzungsbeginn abschreckt für ein Mandat zu kandidieren, da es für viele Arbeitnehmer nur schwer möglich ist bereits um 17:00 Uhr im Rathaus zu sein. Auch deshalb werden wir uns weiter (wie bereits seit mehr als 10 Jahren) für einen späteren Sitzungsbeginn einsetzen.